Oleksandra, 37

„Vor drei Jahren bin ich aus der Ukraine nach Deutschland gezogen und wohne seitdem in Magdeburg. Teile meiner Familie waren schon vor mir hier. Mein Vater wohnt in Stendal und mein Bruder in Berlin. Ich besuche beide öfter. Stendal ist mir zum Leben zu klein und Berlin ist mir zu groß. Darum habe ich den Mittelweg gewählt. In den ersten Jahren habe mich um meine Kinder gekümmert. Sie sind 3 und 14 Jahre alt. Mein Sohn ist der ältere. Er geht hier zur Schule, hat Freunde gefunden und findet es hier richtig gut. Durch seinen Sportverein habe ich mich selbst auch mit einigen Eltern angefreundet.

In der Ukraine arbeitete ich als Zahntechnikerin. Jetzt, wo es mit der Sprache besser klappt, möchte ich wieder in meinem Beruf arbeiten. Leider reichen meine ukrainischen Zeugnisse allein nicht aus in Deutschland. Ich muss mir diese erst anerkennen lassen und dann kann es losgehen. Ein Praktikum in einem Zahnlabor habe ich schon gemacht. Ich fühle mich bereit. Wenn ich endlich wieder einen richtigen Job habe, kaufe ich mir als erstes ein Auto. Ich möchte endlich wieder flexibel und mobil sein, auch über größere Strecken.“


Sie möchten in Deutschland gern in dem Beruf arbeiten, den Sie in Ihrer Heimat erlernt haben? Das IQ Netzwerk berät Sie gern kostenlos und unterstützt Sie beim Finden der für Ihren Berufs- oder Studienabschluss zuständigen Anerkennungsstelle (Behörde). Weiterhin informieren wir Sie zu Qualifizierungsmöglichkeiten nach einer Teil- oder Nichtanerkennung Ihres Abschlusses.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit der zuständigen Beraterin oder dem Berater in Ihrer Nähe.

 

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