Mohammed, 29

„Ich möchte nicht direkt erkannt werden, weil ich es nicht immer einfach hatte in Deutschland. Ich komme aus dem Libanon und habe leider schon einige schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem gebe ich nicht auf. Vor drei Jahren bin ich hierhergekommen. Da musste ich natürlich erstmal in einer Asylunterkunft mit vielen fremden Leuten leben. Jetzt stehe ich auf eigenen Beinen und versuche wieder zu studieren. Im Libanon hatte ich schon mit Maschinenbau angefangen, das möchte ich hier weitermachen. Es kann sein, dass der Studiengang in Deutschland etwas anders ist, aber ich werde das Wissen auf jeden Fall nachholen. Wenn ich an der Uni bin und auch mehr mit Deutschen in Kontakt komme, bin ich wahrscheinlich auch gezwungen, mehr Deutsch zu sprechen. Im Moment klappt das noch nicht ganz so gut.“


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