Mikaella, 33

Als Kinderpsychologin braucht man gute Mechanismen, um nach dem Feierabend seinen Kopf frei zu bekommen. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Für mich funktioniert Sport. Ich gehe gerne ins Fitnessstudio oder laufe eine Runde, auch wenn es draußen kalt ist. In meiner Heimat, ich komme aus dem griechischen Teil Zyperns, ist das anders – dort ist es viel wärmer. Selbst im Winter haben wir 20 Grad wegen des warmen Mittelmeerklimas. In bin in der Hauptstadt Nikosia zur Welt gekommen und aufgewachsen. Später habe ich dort auch Psychologie an der Universität Zypern studiert. Nach meinem Master bewarb ich mich 2011 auf eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut in Leipzig und bekam sie auch.

2012 zog ich also zum Forschen nach Leipzig. Neuropsychologie war mein Fachgebiet. Genauer gesagt, habe ich erforscht, wie das Gehirn bei bestimmten Geräuschen in unterschiedlichen Frequenzen reagiert. Nach dem Abschluss meiner Arbeit bekam ich meine Promotion. 2017 wechselte ich an die Universität in Magdeburg. Allerdings ist mein Vertrag hier befristet, weshalb ich mir langfristig eine eigene Praxis aufbauen möchte. Das wäre wirklich ein Traum.


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