Mahmoud, 63

„Ich war und bin immer aktiv, damit mein Kopf nicht rostet. Dabei hatte ich schon viele Jobs und habe an einigen interessanten Orten gelebt. Ursprünglich komme ich aus Damaskus in Syrien. Dort habe ich 1974 mit meinem Mathematikstudium begonnen. Später war ich auch noch mal Dozent an der Uni dort. Ein Highlight war für mich ein Auslandssemester in Frankreich, an das ich noch heute gern zurückdenke. Nach dem Studium habe ich dann erstmal als Mathematiklehrer in Algerien gearbeitet. 1983 entschloss ich mich, meine Doktorarbeit zu schreiben. Dafür ging ich an die Martin-Luther-Universität in Halle (Saale). Nach der Promotion und einem Job in Syrien bin ich seit 1992 wieder in Halle. Es hat mir hier einfach gut gefallen. 

Hier habe ich die lebendige Willkommenskultur von Beginn an mit aufgebaut. In den 90ern gab es kaum Angebote für Zugewanderte. Ich musste mir alles selbst erklären und herausfinden, welcher Weg der beste ist. Das wollte ich zukünftigen Migrantinnen und Migranten ersparen. Auch heute unterstütze ich noch ein paar Familien, auch mit meinem eigenen Geld. Von Beruf her bin ich Mathematiker und Informatiker, aber zum intellektuellen Ausgleich engagiere ich mich im sozialen Bereich.“


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