Manu, 41

„Egal woher man kommt, wenn man sich nicht anstrengt, die Sprache der neuen Heimat zu lernen, wird man nie richtig ankommen. Man schließt sich selbst von der Gesellschaft aus. Das bringe ich meinem Sohn zuhause und den Kindern in meiner Kita bei. Dort betreue ich als pädagogische Fachkraft die Kinder von Migrantinnen. Eigentlich komme ich aus Albanien und habe mal Lehramt für Geografie und Geschichte studiert. In Deutschland entspricht mein Abschluss einem Bachelor, und ich hätte noch mal studieren müssen, um hier wieder als Lehrerin arbeiten zu können. Das war mit meinem damals noch jungen Sohn schwierig. Ich hatte viele kleine Jobs, um uns finanziell über Wasser halten zu können. 

2013 bin ich nach Deutschland gekommen und ich muss sagen, ich bin echt dankbar. Man bekommt hier viel mehr Unterstützung und Angebote von staatlicher Seite als in Albanien. Dann liegt es aber auch an einem selbst, tätig zu werden. Man kann nicht nur die Hand aufhalten. Ich habe schon in verschiedenen Restaurants und auch in einem Nagelstudio gearbeitet. Ich freue mich, dass ich endlich wieder im pädagogischen Bereich mein Geld verdienen kann. Die Arbeit mit Kindern macht mir einfach mehr Spaß, und man hat als ausgebildete Erzieherin ein besseres Gehalt.“


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