Kinana, 38

„Mein Mann kam zuerst nach Deutschland. Das war im Jahr 2015. Ich folgte mit den Kindern erst zwei Jahre später im Rahmen der Familienzusammenführung. Zu der Zeit fühlte ich mich sehr unwohl, weil ich die Sprache überhaupt nicht verstand. In Syrien war ich 15 Jahre lang Mathelehrerin. Darum habe ich zuerst ehrenamtlich in der Islamischen Gemeinde Magdeburg gearbeitet und den Kindern Nachhilfeunterricht gegeben. Dort sprechen die Meisten arabisch. Aber es kam eine Zeit, da wollte ich raus aus meinem gewohnten Umfeld. Ich wollte schnell Deutsch lernen.

Den Sprachkurs mit Niveau B1 habe ich in vier Monaten absolviert und den B2-Kurs in derselben Zeit. Jetzt versuche ich mich am C1 Kurs. Ich denke, den werde ich auch bald abgeschlossen haben. Das ist wichtig, denn ich arbeite gerade schon als Mathelehrerin in der Grundschule St. Mechthild in Magdeburg. Dass es eine Schule in Trägerschaft des Bistums Magdeburg ist freut mich. Für mich gibt es große Parallelen zwischen dem Christentum und dem Islam. Ich möchte mich hier auf die verbindenden Elemente beziehen. Auch meine Kinder gehen in ihrer Schule in den christlichen Religionsunterricht. Das ist für mich ganz normal.“


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