Kamel, 26

„Durch meine Flucht aus Syrien musste ich meine Eltern und meine Frau zurücklassen. Ich würde sie gern wiedersehen. Ich hatte immer eine gute Beziehung zu meinen Eltern. Wir haben zusammengehalten und waren eine starke Familie. Mein Vater hat eine Bäckerei. Da habe ich zum Beispiel oft ausgeholfen, oder wir haben zusammen auf dem Bau gearbeitet. Im Krieg wurden nach und nach alle Männer zum Militärdienst eingezogen. Das war nichts für mich und so bin ich geflohen. Zuerst wollte ich nach Saudi-Arabien. Dort lebt mein Bruder. Jedoch war kein Visum zu bekommen.

Also bin ich in Richtung Türkei aufgebrochen. Dort erwartete ich kein gutes Leben und verließ das Land so schnell wie möglich. Deutschland war mein neues Ziel. Der Weg hierhin war echt schwer, aber ich habe es geschafft und lebe jetzt schon seit dreieinhalb Jahren in Magdeburg. Hier konnte ich ca. ein Jahr mein eigenes Restaurant betreiben. Leider lief es nicht so gut und ich musste schließen. Im Moment arbeite bei Enercon. So liege ich niemandem auf der Tasche und habe meine eigenes Geld. Für die Zukunft wünsche ich mir genug Geld, um meine Eltern besuchen zu können. Außerdem möchte ich, dass meine Frau mit mir zusammen in Deutschland leben kann.“


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